Mehr sehen als das Abbesche Limit erlaubt

Physiker der Universität Jena entwickeln mit Kollegen aus Israel numerisches Verfahren zur Verbesserung der Auflösung von Mikroskopen / Publikation in „Nature Materials“

Jedes Mikroskop – auch das Allerbeste – hat ein Auflösungslimit. Wie der Physiker Ernst Abbe bereits Ende des 19. Jahrhunderts beschrieb, werden Punkte, die näher aneinanderliegen als die halbe Wellenlänge des verwendeten Lichts, in der mikroskopischen Aufnahme nicht mehr getrennt abgebildet. Bei grünem Licht mit einer Wellenlänge von 520 Nanometer liegt die sogenannte Abbesche Auflösungsgrenze etwa bei 260 Nanometern.

„Diese physikalische Auflösungsgrenze zu umgehen und in immer kleinere Dimensionen vorzustossen, das versuchen Wissenschaftler bereits seit über hundert Jahren“, sagt Prof. Dr. Alexander Szameit von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Mit Hilfe neuartiger Verfahren wie beispielsweise optischer Rasternahfeldmikroskopie oder Fluoreszenzmikroskopie gelinge dies bereits. „Allerdings haben diese den Nachteil, über die Probe scannen zu müssen und daher nicht in Echtzeit arbeiten zu können“, sagt der Juniorprofessor für Diamant-/Kohlenstoffbasierte optische Systeme.

Wissenschaftler des Technion-Israel Institute of Technology in Haifa haben in enger Zusammenarbeit mit Prof. Szameit und seinen Kollegen vom Institut für Angewandte Physik einen anderen Weg eingeschlagen. Im renommierten Magazin „Nature Materials“ berichten die Forscher von einer rein mathematischen Methode, die das Auflösungsvermögen jedes Mikroskops etwa um den Faktor zehn verbessern kann (DOI: 10.1038/NMAT3289).

Für den hochauflösenden Einblick in die Nanowelt benötigen die Physiker keine neuartige Optik im Mikroskop. „Wir haben einen numerischen Algorithmus entwickelt, mit dessen Hilfe aus den vorliegenden mikroskopischen Daten ein deutlich höher aufgelöstes Bild berechnet werden kann“, sagt Alexander Szameit. Voraussetzung dafür ist das Wissen, dass das abzubildende Objekt aus einer begrenzten Anzahl an Punkten besteht – es sich also nicht einfach um ein „Rauschen“ handelt. „Anhand des Algorithmus errechnet der Computer die fehlenden Bildinformationen, welche dann die ursprüngliche Abbildung ergänzen“, erläutert der Jenaer Physiker.

In der vorliegenden Arbeit haben Alexander Szameit und seine Kollegen lichtmikroskopische Aufnahmen von Proben bearbeitet, deren nur 100 Nanometer kleine Details zunächst lediglich unscharf und verschwommen abgebildet waren. Nach der Bearbeitung am Computer waren diese Details klar und deutlich zu sehen, obwohl sie mit ihrer Grösse deutlich unter der Auflösungsgrenze von 260 Nanometern lagen.

Die Idee für das innovative Verfahren stammt aus der Arbeitsgruppe um Prof. Mordechai Segev vom Israel Institut of Technology in Haifa. Alexander Szameit hat dort von 2009 bis 2011 als Postdoc geforscht und arbeitet bis heute mit den dortigen Kollegen eng zusammen.

Originalpublikation:
Szameit A. et al. Sparsity-based single-shot subwavelength coherent diffractive imaging, Nature Materials, May 2012, Vol. 11, DOI: 10.1038/NMAT3289

Kontakt:
Prof. Dr. Alexander Szameit
Institut für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Albert-Einstein-Straße 15, 07745 Jena
Tel.: 03641 / 947985
E-Mail: szameit[at]iap.uni-jena.de

Weitere Informationen:
- http://www.uni-jena.de

ProSiebenSat.1 kauft israelische Produktionsfirma

Der deutsche Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 übernimmt mehrheitlich den israelischen TV-Produzenten “July August Productions”. Damit verspricht sich das deutsche Unternehmen unter anderem positive Entwicklungen auf dem US-Fernsehmarkt. Über den Preis soll Stillschweigen vereinbart worden sein.

“Israelische Produktionen genießen im US-Fernsehmarkt ein hohes Ansehen”, sagte der Geschäftsführer der konzerneigenen Produktionsfirma von ProSiebenSat.1 namens “Red Arrow”, Jens Richter, gegenüber dem “Handelsblatt”. “Mit der Mehrheitsübernahme von July August Productions verbessern wir unseren Marktauftritt im größten TV-Markt der Welt.”

Zahlreiche Formate aus Israel wurden in der Vergangenheit von US-amerikanischen Fernsehsendern adaptiert, darunter die “July August”-Gameshow “Still Standing” für NBC. “July August”, mit Sitz in Tel Aviv, ist auf die Entwicklung und Produktion von TV-Shows, Serien und Spielfilmen spezialisiert. “Der israelische Markt ist extrem kreativ und kompetitiv. Davon versprechen wir uns einen Innovationsschub”, erläuterte Richter gegenüber dem “Handelsblatt” weiter. “Red Arrow” sichert sich mit der Akquisition den Zugriff auf ein Programmportfolio sowie die Zusammenarbeit mit einem profilierten Kreativ- und Produktionsteam. Der Red Arrow-Programmvertrieb “SevenOne International” übernimmt den weltweiten Vertrieb für alle künftigen “July August”-Formate, teilte das Unternehmen mit.

Fitch: “A” für Israel

Die internationale Ratingagentur Fitch hat Israel mit der Note A mit einem stabilen Ausblick bewertet.

Die Agentur kommentierte außerdem die beeindruckende makro-ökonomische Performance der israelischen Wirtschaft. Betont wurde des Weiteren, der Ausblick sei trotz der Unsicherheiten in Zusammenhang mit der iranischen nuklearen Bedrohung stabil.

Als positiven Faktor nennt Fitch die Entdeckung von Gasvorkommen, die den weltweiten Anstieg der Energiepreise in Israel abfedern könnte. Explizit wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Gasvorkommen in den positiven Ausblick für das nächste Jahr noch nicht hineingerechnet wurden, da ihr Einfluss sich erst längerfristig bemerkbar machen wird.

Finanzminister Steinitz erklärte: “Angesichts der wirtschaftlichen Situation auf den internationalen Märkten ist das Rating ein Zeugnis der Stabilität und Stärke der israelischen Wirtschaft. Darüber hinaus betont die Stellungnahme der Agentur die Wichtigkeit fiskaler Disziplin.”

Lonza spannt mit Lipogen zusammen

Der Lifescience-Konzern Lonza geht mit der israelischen Lipogen eine Partnerschaft zur Herstellung von Phosphatidylserin (PS) ein. Im Rahmen der Partnerschaft erhält Lonza die exklusiven Verkaufsrechte von PS und PS-basierten Formulierungen für Nahrungsergänzungsmittel, Spezialnahrung im medizinischen Bereich sowie Nahrung und Getränke, teilte Lonza am Dienstag mit. Die Markteinführung in den USA sei im vierten Quartal 2011 beabsichtigt, kurz danach die Ausweitung in andere Regionen auf der Welt.

Gemäss Lonza kann PS das Risiko von Demenz und kognitiver Dysfunktion bei älteren Menschen sowie Stress und mentale Müdigkeit reduzieren. Im Alter verringere sich die Menge an PS in unserem Gehirn auf natürliche Weise, wodurch ein Bedarf an Ergänzungen entsteht, hiess es.

Lipogen ist ein Anbieter von Phosphatidylserin (PS) und Phosphatidsäuren (PA) und verfügt laut eigenen Angaben über verschiedene Patente bezüglich der Produktion und dem Gebrauch von PS in den USA, Europa und China.

Erste Solaranlage für Beduinen

Das Komitee für Planung und Bauen im Innenministerium hat am Sonntag einen Plan für die Installation von Photovoltaikanlagen in dem beduinischen Ort Tarabin genehmigt.

Die Anlage ist ein gemeinsames Projekt des Tarabin-Stammes und der Stromgesellschaft Arava und die erste ihrer Art in einem beduinischen Ort.

Der Geschäftsführer von Arava erklärte: „Es handelt sich hierbei sowohl um eine ökonomische als auch um eine soziale Investition, die die beduinische Bevölkerung im Negev voranbringen wird. Ich bin stolz, dass die „Arava Power Company“ die Möglichkeit hat, mit den Beduinen gemeinsame Projekte durchzuführen, die gleichzeitig soziale Gerechtigkeit und ökonomischen Nutzen bringen.“

Israelische Firma bringt Strassenbeleuchtung in Entwicklungsländer

Die israelische Firma Globe Light and Water Systems (GLW) hat ein eigenständiges Beleuchtungssystem entwickelt, das komplett solarbetrieben ist und jetzt in verschiedenen Entwicklungsländern installiert werden soll.

Die Beleuchtungseinheiten, die „Orion“ genannt werden, benötigen keinen externen Anschluss an das Stromnetz, sondern lediglich Sonnenlicht, Batterien und LED Lampen, um zu leuchten.

Der Vorsitzende von GLW, Zeev Jakoby, erklärte, dass, anders als bei üblichen Strassenlampen, die immer mit gleicher Helligkeit leuchten, bei den „Orion“-Lampen ein Dimmer eingebaut sei, durch den weiter Energie gespart werden kann. Sobald die Sonnenstrahlen auf die Photovoltaikmodule treffen, wird das interne Batteriesystem aufgeladen, das genug Energie produziert, um die Lampen automatisch nach Sonnenuntergang anzuschalten. In den Abendstunden läuft das System mit hundertprozentiger Leuchtkraft, nachts wird es auf 60% reduziert und beim Morgengrauen wieder erhöht. In Gegenden, in denen es nur wenig Sonnenlicht gibt, absorbieren „Photovoltaik-Schirme“ die Sonnenenergie aus verschiedenen Winkeln und Richtungen.


Eine Strass in Addis Abeba (Foto: GLW)

In vielen Ländern ist die Strassenbeleuchtung ein grosses Problem: Entweder existiert sie gar nicht, was nachts sehr gefährlich ist, oder sie ist sehr instabil, da die Stromversorgung in vielen Entwicklungsländern mangelhaft ist. Auf Sansibar gab es beispielsweise im vergangenen Jahr fast ein halbes Jahr lang  keinen Strom, in Zambia und Angola kam es 2007 zwei bis drei Mal pro Woche zum Stromausfall. Die Beleuchtung durch Solarenergie ist hingegen verlässlich.

Vor zwei Jahren hat GLW angefangen, ihre Beleuchtungstechnologie zu entwickeln, jetzt bauen die Firma Systeme für Nigeria, Äthiopien und Kolumbien. Ein weiterer Vorteil der Technologie ist die sehr einfache Instandhaltung. Jakoby zufolge hält eine Batterie fünf Jahre, die Lampe muss alle zwölf Jahre ausgetauscht werden, was mit einem einfachen Handgriff erledigt sei, so Jakoby.

„Wir glauben, dass wir einen Teil zu einer besseren Welt beitragen, indem wir Länder mit einer Technologie versorgen, die es ihnen erlaubt, Zugang zu etwas so grundlegendem wie Licht zu gewähren“, sagte Jakoby.

Regierung verabschiedet Programm für erneuerbare Energien


Die Regierung hat ein langfristiges Programm für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien verabschiedet. Ziel des Programms ist es, die Emissionen und damit die Luftverschmutzung bei der Stromproduktion zu verringern, sowie langfristig die Energieversorgung für Israel zu sichern. Hierfür soll eine stabile  Industrie aufgebaut werden, die sich auf verschiedene alternative Energiequellen stützt. Die Entscheidung wurde von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und dem nationalen Wirtschaftsrat unter Beteiligung des nationalen Infrastrukturministeriums und des Umweltministeriums initiiert. 

Hauptziel des Programms ist die Erhöhung der Menge des durch regenerative Energien erzeugten Stroms auf 2.760 Megawatt im Jahr 2020. Dies sind 10% der Stromerzeugung in Israel. Bis 2014 sollen als Zwischenziel 1.550 Megawatt erreicht werden.

Israel möchte mit der Förderung erneuerbarer Energien auch heimische Industrien auf diesem Sektor unterstützen. Für die Förderung der Entwicklung neuer Technologien wird eigens ein Zentrum eingerichtet, das zwischen den verschiedenen Ministerien koordinieren soll. Für neue Entwicklungen ist ein Etat von 10 Millionen Schekeln vorgesehen.

Bereits im Juni wurde ein Flaggschiff der regenerativen Energien in Israel eingeweiht – die Solaranlage im Kibbuz Ketura in der Negev-Wüste.

Bereits in seiner aktuellen Grösse kann das Feld genug Strom produzieren, um drei Kibbuzim in der heissen Region um Eilat zu versorgen. Die Betreiberfirma „Arava“ plant jedoch ein weiteres Feld, das acht Mal so gross sein soll wie das erste. Alles in allem sind 40 Felder im Negev geplant.

Zum vollständigen Artikel über die Solaranlage geht es hier:

http://www.mfa.gov.il/MFA/InnovativeIsrael/Israel_launches_solar_field-July_2011.htm

Ex-IDF Attaché in der Schweiz der Annahme von Bestechungsgeldern angeklagt

Anklage beschuldigt Colonel (Res.) Shmuel Avivi die Geschäft der Schweizer Waffenhändler in Israel im Austausch für lukrative Vergünstigungen, darunter Autos und Gehalt für seine Frau gefördert zu haben.

Colonel (Res.) Shmuel Avivi, der ehemalige IDF-Attaché in der Schweiz, wurde am Montag wegen Untreue und Bestechlichkeit angeklagt.

Die Tel Aviv Bezirksstaatsanwaltschaft erhob die Anklage beim Amtsgericht Tel Aviv. Avivi diente zwischen 2002 und 2005 als Militär-Attaché in der Schweiz. In dieser Eigenschaft leitete Avivi die Mission des Verteidigungsministeriums und war verantwortlich für die Vermarktung israelischer Militärprodukte in die Schweiz, Norwegen, Dänemark und Schweden.

Gemäss der Anklageschrift, half Avivi dem Schweizer Waffenhändler Heinrich Thomet zur Ausweitung seiner Geschäfte in Israel und dem Verkauf seinem militärischen Produkte ohne Genehmigung seiner Vorgesetzten. Avivi hatte zuvor bei Thomet um Hilfe beim Verkauf israelischer Militär-Ausrüstung und Sicherheitskomponente in der Schweiz angefragt.

Im Gegenzug erhielt Avivi und seine Frau eine Reihe von Vergünstigungen für seine Unterstützung auf dem israelischen Markt. Er half Thomet bei der Gründung des Unternehmens Talon. Avivi erhielt hierfür ein Handy und Thomet bezahlte seine Rechnungen. Seine Frau, Osnat erhielt einen Toyota Land Cruiser im Wert 326.191 NIS (ca. 89.000 $) von diesem Unternehmen, und im August 2005 wurde sie fälschlicherweise als Talon Mitarbeiter registriert und ihr wurden NIS 101, 450 (ca. $ 28.000) als Gehalt ausbezahlt. 

Im Oktober 2005, zwei Monate nach Avivi Amtszeit als Militärattaché endete, wurde er zum CEO Talon.

Der Staatsanwalt sagte, dass Avivis Handlungen einen grossen Vertrauensbruch darstellt und er fügte hinzu, er habe “die Bestechungsgelder im Gegenzug für Tätigkeiten im Zusammenhang mit seiner Arbeit akzeptiert (als Militärattaché).” (Ynet, Übersetzung v. Chaim Stolz)

ADTECH sagt “Shalom”

Der deutsche Adserving-Anbieter wächst international und geht nach Israel. Erste Kundengewinne mit Artivision und Port2Port. ADTECH, internationaler Anbieter von Adserving-Lösungen und Tochterunternehmen der AOL Advertising, expandiert. Das Unternehmen mit Stammsitz in Frankfurt eröffnet ein Büro in Israel. Damit arbeiten nun Kunden in 44 Ländern weltweit mit der Adserver-Lösung ADTECH IQ.

„Israel ist ein Markt mit grossem Online-Potenzial. Die Internetnutzung ist hier noch alltäglicher als in Mitteleuropa. Das Ergebnis sind sehr hohe Nutzer- und Lieferzahlen“, charakterisiert der CEO von ADTECH, Dirk Freytag, den neuen Wachstumsmarkt. „Entsprechend zukunftsorientiert nehmen wir die Unternehmen wahr, mit denen wir vor Ort schon in Gesprächen sind.“

In der neuen Geschäftsstelle in Tel-Aviv geht ein dreiköpfiges Team mit den Schwerpunkten Vertrieb, Kundenservice und technische Beratung an den Start. Die Leitung übernimmt Michael Sturm, der den gesamten asiatischen Markt betreut. „ADTECH hat grosse Chancen in Israel. Das hiesige Online-Geschäft erfordert sehr viel lokales Knowhow, wir haben uns daher intensiv auf den Markteintritt vorbereitet. Ich freue mich sehr, den Launch aktiv mitzugestalten“, beschreibt Michael Sturm die Herausforderungen.

Die Online-Profis Ursula Mergui und Shlomi Laufer gehören ebenfalls zum Team. Beide arbeiten seit über zehn Jahren in der Internet-Branche Israels. Neben der Betreuung vor Ort und in Landessprache bietet ADTECH die Anleitungen für seinen Adserver IQ ebenfalls auf Hebräisch.

Auf ADTECHs Kundenliste in Israel stehen bereits der Top-10-Vermarkter Artivision http://www.arti-vision.com/media und der Publisher Port2Port http://www.port2port.co.il.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Katrin Gräwe, Public Relations
Tel: +49 6103 57 15 156
E-Mail: graewe@adtech.de

Über ADTECH
Seit über 13 Jahren bietet ADTECH Lösungen für das digitale Marketing weltweit und ist die Adserving-Plattform von AOL Advertising. Kernprodukt ist die gleichnamige Adserving-Lösung, die durch Anwendungen für mobile Endgeräte und Video Ads ergänzt wird. Sie ermöglicht es Website-Betreibern, Vermarktern, Agenturen u nd Werbetreibenden, die unterschiedlichsten Formen von digitaler Werbung zu verwalten, auszuliefern und auszuw erten. Die Technologie zeichnet sich durch ihre Skalierbarkeit, einen hohen Funktionsumfang und benutzerfreundliche Anwendungen aus. Zu den Kunden auf allen fünf Kontinenten zählen grosse Player wie InteractiveMedia, BSkyB, Hi-media, Gannett und .Fox Networks. Die ADTECH AG agiert als 100-prozentiges Tochterunternehmen von AOL Inc.

Über AOL
AOL Inc. (NYSE: AOL) ist eines der weltweit führenden Internetunternehmen mit einem umfangreichen Portfolio von Marken und Angeboten für ein grosses, globales Publikum. Das Angebot von AOL für Konsumenten, Publisher und Werbetreibende umfasst Inhalte, Produkte und Dienstleistungen im Internet. AOL konzentriert sich auf die Gewinnung und Bindung von Konsumenten und das Angebot innovativer Online-Werbelösungen auf AOL-eigenen und vermarkteten Partner-Webseiten.

Israel exportiert Äpfel nach Syrien

Die Qualität der Äpfel von den Golanhöhen ist so besonders, dass der syrische Verbraucher nicht auf sie verzichten will – auch nicht nach über vierzig Jahren, seit das Gebiet in israelische Hände übergangen ist.

Von den drusischen Apfelbauern werden die syrischen Konsumenten nicht enttäuscht. Bereits seit sieben Jahren werden mit Hilfe des israelischen Landwirtschaftsministeriums Äpfel von den Golanhöhen in das östliche Nachbarland exportiert.

Die neue Landwirtschaftsministerin Orit Noked (Atzma’ut) unterstützt dies ganz entschieden: „Die Äpfel werden in den Packhäusern auf dem Golan verpackt und auf die syrische Seite hinübergebracht. Ich hoffe, in Zukunft werden wir die Beziehungen mit Syrien im Bereich der Landwirtschaft und auch in anderen Bereichen auf direkte Weise ausweiten.“


Blick über die Golanhöhen

In den kommenden zwei Monaten sollen ganze 12 000 Tonnen israelischer Äpfel der Sorte Starking und Golden Delicious nach Syrien exportiert werden. Die Vermittlungsfunktion bei dem grenzüberschreitenden Transfer übernimmt das Internationale Rote Kreuz. Die syrischen Kunden schwärmen von den israelischen Äpfeln und sehen sie als eine Delikatesse. Dies ist der einzige kommerzielle Handel zwischen den beiden Nachbarstaaten. Die neue Landwirtschaftsministerin Orit Noked hofft, dass die Geschäftsbeziehungen zwischen Syrien und Israel in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. „Der Handel mit den Äpfeln zeigt, dass es durchaus möglich ist, eine friedliche Handelsbeziehung zu führen. Die Äpfel schaffen etwas, das den Politikern bis jetzt nicht gelungen ist.“

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