Zusammenstösse zwischen Demonstranten an der Uni Tel Aviv

Zusammenstöße zwischen Demonstranten an der Uni Tel Aviv

Gestern kam es zu einer Konfrontation zwischen zwei Gruppen von Studenten an der Universität von Tel Aviv als einige Studenten den palästinensischen Nakba-Trauertag begehen wollten. Etwa 200 andere Studenten versuchten, diese Zeremonie zu stören und organisierten einen Gegenprotest. Sie brachten israelische Flaggen mit und beschimpften die rund 400 pro-palästinensischen Demonstranten als Verräter. Sie hielten Schilder hoch, auf denen geschrieben stand, „Als ich nach Israel kam, gab es kein palästinensisches Volk,“ und „Ich bin stolz, Israeli zu sein.“ Sie sangen israelische Lieder und machten Lärm als die Organisatoren der Zeremonie zu sprechen begannen.
Während der Zeremonie erzählten sechs arabische Studenten ihre eigene Leidensgeschichte und es wurde ein alternatives Jiskor-Gebet (Trauergebet) gesprochen, das die Organisatoren verfasst hatten. Die Vorträge wurden durch die Gegendemonstranten gestört, die die Sprecher als „Mörder“ und „Terroristen“ bezeichneten. Die andere Seite antwortete darauf mit den gleichen Beschuldigungen: für Israels Linke sind die Juden die wahren Mörder und Terroristen.
Am Montag schon hatte der Abgeordnete der Israel-Beiteinu-Partei, Alex Miller, in der Knesset gefordert, die Demonstration an der Universität von Tel Aviv zu verbieten: „Heute lesen sie das Trauergebet für die Gefallenen des Nakba-Tages und morgen halten sie einen Gedenktag für Nazi-Soldaten“, sagte er dazu.
Der Vorstandsvorsitzende der Uni Tel Aviv, Motti Cohen, verteidigte die Zeremonie und sagte, sie sei mit den Verantwortlichen abgesprochen und müsse aufgrund der Meinungsfreiheit zugelassen werden.

Sommerproteste in Israel

Tausende Israelis haben am Samstagabend in Tel Aviv gegen die hohen Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit demonstriert. «Wir wollen soziale Gerechtigkeit und keine Barmherzigkeit», stand auf den Plakaten der Demonstranten.

Zu hören waren auch einige Sprechchöre, in denen der Rücktritt von Regierungschef Benjamin Netanyahu gefordert wurde. «Legt das Land zurück in die Hände des Volkes», lautete die Parole der Organisatoren, die in mehreren Städten des Landes zu Protestmärschen aufgerufen hatten.

Mit den Demonstrationen wollen die Initiatoren die Protestbewegung des vergangenen Sommers wiederbeleben. Damals waren wochenlang unzählige Israelis auf die Strasse gegangen.

Ihren Höhepunkt erreichten die Proteste am 3. September, als eine halbe Million Menschen aus Verärgerung über die steigenden Wohnungspreise demonstrieren gingen. Die Protestbewegung sieht ihre Forderungen nach grundlegenden Reformen bis heute als nicht erfüllt an.

For universal draft lawmakers, a conundrum of Talmudic proportions | The Times of Israel

Watching soldiers at an army ceremony at the Western Wall (photo credit: Yonatan Sindel/ Flash 90 )

Watching soldiers at an army ceremony at the Western Wall (photo credit: Yonatan Sindel/ Flash 90 )

For universal draft lawmakers, a conundrum of Talmudic proportions | The Times of Israel.

Flammen und Rauch im ganzen Land

Feuer- und Fackelfest: Flammen und Rauch im ganzen Land

In der Nacht zum Donnerstag hat das Volk Israel das jüdische Fest Lag B´Omer gefeiert, der 33. Tag der Zählung des Omer, der in der zweiten Nacht von Pessach beginnt und an Schawuot (49. Tag) endet. Überall im Land waren Lagerfeuer zu sehen. Kinder und Erwachsene vergnügten sich durch die ganze Nacht hinweg an den Flammen. Die israelische Feuerwehr stand in Alarmbereitschaft. Zeitweise schien es, als ob das ganze Land im Rauch der Lagerfeuer verschwinde.
Schon Wochen vor dem Fest sammeln Kinder Holz und verstecken es in ihren Gärten oder Kellern. Besonders die Bauunternehmer haben zu leiden, weil die Kinder üblicherweise Bauholz von ihren Baustellen mitgehen lassen. Während die Menschen um ihre Lagerfeuer das Fest feierten, ist eine Kasssam-Rakete aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. Sie stürzte auf ein Feld südlich von Sderot, verletzt wurde niemand.
Die Tradition dieses Feiertages hat sich überwiegend in der jüngeren Vergangenheit entwickelt. Die Zionistenbewegung betonte den Kampf für nationale Befreiung im jüdischen Aufstand von Bar Kochba gegen die Römer in 2. Jahrhundert n. Chr. und machte aus der Revolte ein Symbol für den jüdischen Freiheitskampf. Der Aufstand, obwohl zuerst erfolgreich, wurde brutal niedergeschlagen und brachte dem jüdischen Volk Israel große Verluste. Dies war die letzte Periode der jüdischen Unabhängigkeit bis zur Wiederherstellung des Judenstaates 1948.

Lag ba-Omer

Heute ist Lag ba-Omer. Der Feiertag erinnert an die Ereignisse des Bar-Kochba-Aufstandes (132-135 n.d.Z).

Am Vorabend von Lag ba-Omer werden traditionell Lagerfeuer entzündet, so natürlich auch gestern. Hunderttausende Kinder und Jugendliche seien zu den Lagerfeuern geströmt, berichteten Medien.


Lagerfeuer gestern Abend (Foto: AFP)

Wie in jedem Jahr gab es auch in diesem Jahr einige Verletzte, die sich zu nah an die Feuer herangewagt hatten. Alles in allem verlief der Feiertag jedoch friedlich.

Allerdings wurde in der Nacht überall in Israel eine deutlich erhöhte Luftverschmutzung gemessen.

Parlament verabschiedet Photoshop-Gesetz

Das israelische Parlament hat das bereits länger in der Diskussion stehende so genannte Photoshop-Gesetz verabschiedet. Dieses soll einen Beitrag bei der Eindämmung psychischer Krankheiten wie Anorexie leisten, berichtete die Zeitung ‘The Atlantic‘. Das Gesetz richtet sich an erster Linie an die Mode- und die Werbe-Industrie. Es verpflichtet diese Branchen dazu, Bilder und Werbeplakate, auf denen die Models mit einer Bildbearbeitung verändert wurden, eindeutig zu kennzeichnen. Das soll einen Beitrag dazu leisten, sie nicht mehr als unerreichbare Schönheitsideale erscheinen zu lassen.

Weiterhin setzt das neue Gesetz auch der Auswahl an Models Grenzen. So ist es den beiden Branchen nun offiziell verboten, Frauen auf den Laufsteg oder vor die Kamera zu schicken, deren Body Mass Index (BMI) unter 18,5 liegt. Dieser Wert wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Grenze zur Unterernährung definiert.

Einer der führenden Unterstützer des neuen Gesetzes ist Adi Barkan, ein in Israel sehr bekannter Modefotograf und ehemaliger Betreiber einer Model-Agentur. Dieser hatte Ende der 1990er Jahre ein 15-jähriges Mädchen, dass sich in Erwartung einer grossen Karriere heruntergehungert hatte, nach einem Vorstellungsgespräch in seiner Agentur direkt ins Krankenhaus gebracht und auf ihrem Weg aus der Essstörung heraus begleitet.

Als der Fall bekannt wurde, meldeten sich zahlreiche weitere Mädchen und junge Frauen mit diesem Problem bei ihm. Seitdem widmet er sich der Hilfe für Menschen mit Essstörungen. Seiner Ansicht nach war es dabei notwendig, das jetzt beschlossene Gesetz zur Unterstützung einzuführen, da die ebenfalls notwendige Aufklärung zu lange dauert und die Probleme aktuell zu akut sind.

Allein in Israel werden in jedem Jahr rund 1.500 neue Fälle von Essstörungen registriert. Etwa 10 Prozent aller Jugendlichen sind betroffen. “Wir wissen, dass die häufigste Todesursache in der Altergruppe von 15 bis 24 Anorexie ist, daher sind diese Zahlen sehr beunruhigend”, so Barkan.

Blutiges Wochenende

Blutiges Wochenende

Am letzten Wochenende wurden mehrere Menschen in Israel ermordet und dies hat nichts mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt zu tun. In Beerscheva hat eine Jugendbande den 38-jährigen Vater Gadi Wichmann erstochen, als dieser um zwei Uhr morgens die Jugendlichen um seiner Kinder willen um Ruhe bat. In Rehovot haben zwei Jugendliche ihren Freund, den 17-jährigen Orgil Moati, erstochen, weil dieser ihr Ego berührte und ihnen 20 Euro schuldete. In Bat Yam wurde am letzten Donnerstag ein 27-Jähriger am Fenster seiner Wohnung erschossen, wahrscheinlich aus kriminellen Hintergründen. In Nazareth wurde ein 19-jähriger Araber von Jugendlichen zu Tode gestochen und die Polizei tappt noch völlig im Dunkeln, was das Motiv anbelangt. In der Beduinenstadt Aro´er im Negev wurde ein 24-jähriger Beduine erschossen. Gemäss Polizeiquellen soll es sich in diesem Fall um einen Streit zwischen zwei Beduinenstämmen handeln. Die israelischen Medien debattierten über die steigende Gewalttätigkeit unter den Jugendlichen im Land und machen dafür unter anderem die israelische Polizei verantwortlich, die ihrer Ansicht nach nicht genügend unternimmt. Oftmals wird die Polizei rechtzeitig um Hilfe gerufen, doch bis sie am Tatort eintrifft, ist es nicht selten zu spät, wie im Fall von Gadi Wichmann in Beerscheva. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu versprach, dass von nun an ein grösseres Polizeiaufgebot auf Israels Strassen sein werde. Israelische Rabbiner, darunter Ex-Oberrabbiner Schlomo Amar, ließen in den Medien verlauten, dass das „gottlose Leben“ der Menschen für die steigende Gewalttätigkeit im Volk Israel verantwortlich gemacht werden könne. (ih)

Nachfahren zwangsbekehrter Juden in Italien kommen wieder zum Judentum zurück

Mit dem Begriff „Anusim“ (auf Hebräisch wörtlich: die Gezwungenen) werden Juden bezeichnet, die zur Aufgabe ihres Glaubens und der Annahme einer anderen Religion gezwungen wurden. Damit unterscheiden sie sich wesentlich von den „Meschumadim“ (Abtrünnigen), die ihren Glauben freiwillig gewechselt haben. Oft wurden in Familien von Anusim jüdische Traditionen heimlich noch über Generationen gepflegt. In einem Teil der Fälle wurde das Wissen um den jüdischen Ursprung bis in die heutige Zeit gepflegt. Die größte und bekannteste Gruppe der Zwangbekehrten waren spanische und portugiesische Juden, die im 14. und 15. Jahrhundert zur Annahme des Katholizismus gezwungen wurden. Allerdings gab es Anusim bereits in früheren Jahrhunderten und in anderen Ländern. So etwa sind Zwangsbekehrungen im Frankenreich im 6. Jahrhundert bekannt.
Ende des 13. Jahrhunderts wurden die Juden von Süditalien vor die Wahl zwischen Tod und Taufe gestellt; in der Folge kam es zu einer Welle von Zwangsbekehrungen. Allerdings blieben die „Neofiti“, wie sie genannt wurden, lange Zeit eine faktisch separate soziale und religiöse, von der christlichen Umwelt mit Misstrauen beäugte Gruppe. Zur Zeit der Inquisition, so Schätzungen, hatten allein auf Sizilien mindestens 50.000 Juden gelebt. Wie viele Nachfahren der zwangsbekehrten italienischen Juden des späten Mittelalters heute ihre Wurzeln kennen oder zumindest vermuten, ist unbekannt. Indessen nimmt das Interesse an diesem Thema zu. Vor einigen Wochen fand im sizilianischen Syrakus ein Seminar für „Ebrei di Ritorno“ (Juden der Rückkehr) statt, an dem mehr als ein Dutzend Nachfahren von Zwangsbekehrten teilnahmen. Damit ist das Reservoir aber nur zu einem geringen Teil angezapft.
Ein einheitliches Muster für den Umgang mit jüdischer Abstammung gibt es unter den Nachfahren der Anusim nicht. Oft bleibt es bei dem Wunsch nach mehr Wissen, in anderen Fällen versuchen die Betroffenen – die keine Juden im Sinne der Halacha sind – einige jüdische Bräuche einzuhalten. Der konsequenteste Schritt ist der Gijur (Übertritt zum Judentum). Diesen Weg hat Salvatore Zurzolo aus Kalabrien eingeschlagen Seine geistige Reise begann vor Jahrzehnten, als ihm seine Großmutter auf dem Sterbebett das Familiengeheimnis der jüdischen Herkunft verriet. Zwanzig Jahre lang suchte der Enkel vergeblich nach einer Möglichkeit des Übertritts zum Glauben der fernen Ahnen. Im vergangenen Dezember war es dann soweit: Zurzolo schloss seinen Übertrittsprozess erfolgreich ab.
Maria La Cara aus Palermo nimmt nur an, dass sie jüdischer Herkunft ist. Einer der in ihrer Familie vorkommenden Nachnamen, Scimonetto sei für Anusim typisch. Zudem sei sie in der Kriche stets an dem Wort „Israel“ hängen geblieben. Warum – das weiß sie nicht. Jetzt hofft sie, mehr herausfinden zu können. Von ihrer Familie wird sie dabei unterstützt, doch gibt es auch umgekehrte Fälle. Ein weiterer Seminarteilnehmer für „Ebrei di Ritorno“, Carlo, sprach mit der Jüdischen Telegraphenagentur (JTA) nur unter der Bedingung, dass sein Nachname ungenannt bleibt: Seiner katholischen Familie ist die Identitätssuche nicht geheuer.
Die Annäherung ans Judentum wird den „Rückkehrern“ durch die jüdische Gemeinschaft erleichtert. In Syrakus gibt es neuerdings eine kleine jüdische Gemeinde, die den Suchenden Hilfe anbietet. Der Gemeinderabbiner, Stefano di Mauro, kennt die Materie aus eigener Anschauung. Der gebürtige Sizilianer trat im Alter von 30 Jahren selbst zum Judentum über, nachdem ihm sein Vater von der jüdischen Herkunft der Familie erzählt hatte.
Auch der italienische Verband der jüdischen Gemeinden, UCEI, ist hilfsbereit. Der Leiter des UCEI-Annäherungsprogramms, Rabbiner Gadi Piperno, war bei dem Syrakuser Seminar dabei. Auch die Oberrabbiner von Turin und Neapel, Rabbiner Eliyahu Birnbau und Rabbiner Shalom Bahbout, nahmen teil. Weitere Aktivitäten sind geplant. Seinerseits will Rabbiner di Mauro in Syrakus einen ständigen Bet Din (Rabbinatsgericht) für Süditalien einrichten, der Übertrittswillige zügiger betreuen soll, als es bisher möglich ist.

Alles Koscher oder was?

Aktuelle Koscherlisten Schweiz / Deutschland im PDF-Format:

IRGZ – Israelitische Religionsgesellschaft Zürich: IRGZ-Koscherliste

ORD – Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland: ORD-Koscherliste

ICZ- Israelitische Cultusgemeinde Zürich: ICZ_Koscherliste

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Ergänzungen und Änderungen in den Koscherlisten, diese können Sie direkt über bzw. in den jeweiligen Gemeinden abfragen.

Deutsche Firma schreibt antisemitische E-Mails

Eine E-Mail der der deutschen Firma HOFF-Interieur (Klicken Sie hier zu deren Webseite) aus Nürnberg sorgt in Israel für Bestürzung. Eti Doron, Besitzerin eines Spielwarenladens in Tel Aviv, wollte bei der Firma Hoff Spielzeug im Wert von 600 Euro bestellen, als diese jedoch keine Kreditkartenzahlung akzeptierte, trat sie vom Kauf zurück. Daraufhin erhielt Frau Doron E-Mails von Walter Adler, der sich als Gründer der Firma Hoff zu erkennen gab. In diesen E-Mails, die Frau Doron der Zeitung Jerusalem Post zur Verfügung gestellt hat, ergeht sich Herr Adler in übelsten antisemitischen Hasstiraden:
„Wir sehen nun, dass Sie sich entschlossen haben, ein echter Jude zu sein, nicht nur ein Lügner, sondern auch ein Betrüger. Ihr abscheuliches Verhalten hat uns einen grossen Verlust beschert. Wir sollten uns daran erinnern, was in Europa über hunderte Jahre galt: dass einige Leute Ihrer Abstammung die Pest für die Menschheit sind. Wir hätten nicht gedacht, dass das stimmt, aber Sie haben es bestätigt.“
In den E-Mails wird weiterhin auf Günther Grass Bezug genommen, der Israel richtigerweise als Gefahr für den Weltfrieden dargestellt habe. Am Ende wird Frau Doron mit Verhaftung gedroht, wenn sie sich dem Firmengebäude von HOFF-Interieur nähern sollte.
Mehrere Emails an die Firma Hoff blieben unbeantwortet. Für Stellungnahmen ist die Firma Hoff derzeit nicht zu erreichen, ihr Anrufbeantworter teilte uns einen Betriebsurlaub bis nach dem Wochenende mit. Die israelisch-deutsche Industrie- und Handelskammer hat sich mittlerweile in den Fall eingeschaltet und rät Frau Doron, die Firma Hoff zu verklagen.

Die Originaltexte:

“Hello Madame Eti Doron,

my name is Walter Adler and I am in the company since 1963 and now my daughter and my son are the owner.
You made an order in Frankfurt for us with delivery time as soon as possibler. You know the situation very good and you signed for payment in advance with 4 % discount.
Now I have a question to you. Are you a business-lady or are you a jewess liar? This is very important for me and us!
I want to inform you my relatives in Nuremberg are the great family Rosenfelder with about 12 good persons. Do you know? Also a friend from me is Arno Hamburger in our municipal council a very good fellow. Also Mr. Henry Kissinger born in Fürth we always meet us when he comes there. He was born there and was in the same gymnasium (classical school) like my father! They all will be scandalised if I inform them all about you.
I hope you are ashamed and decide you to be a lady.
Regards
Walter Adler
Hoff-Interieur GmbH & Co. KG”

“Hello Eti Doron,

we see that you have decided to be a real  Jew, not only a liar but also a cheater. Your abominable behavior has brought us a big loss. We must remember what was an aphorism over many hundred years in Europe, that some people with your origin are the pestilence-plague for human being. We never thought that this is true, but you confirmed.
We hope you have read some days ago when our great author Günther Grass said worldwide: “Israel is a danger for the worldpiece.” Now with your attitude we understand this .
We must not speak about the tortures and murders against Palestinian people.
Sorry to write this.

WALTER ADLER

PS: Do not ever enter our company or our booths round the world, otherwise we are forced to call the police.

company name :   HOFF INTERIEUR INH. W. ADLER
contact person :   ()
address :   Wetzlarer Str. 26, , NURNBERG () 90427
country :  DE
phone :  -4991193060-0 fax : -499113071335
mobile :
web site :   http://www.hoff-interieur.de
email : Send Inquiry / Contact Us…”

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